Interfaces
Hoplon Infotainment
IBM Deutschland GmbH, IBM Systems & Technology GroupStand 06
Das unternehmensübergreifende Projekt von IBM und dem brasilianischen
Spielehersteller Hoplon integriert die Cell Broadband Engine mit dem IBM
Mainframe mit dem Ziel, einen Hybrid herzustellen, der unglaublich schnell
und leistungsfähig ist und über Sicherheitsfunktionen verfügt, die einer neuen
Generation von Anwendungen für „virtuelle Welten“ gerecht werden. Im
Rahmen des Projekts wird eine Umgebung geschaffen, die anspruchsvolle
Simulationen nahtlos ausführen kann – z. B. umfangreiche Umgebungen für
online verfügbare virtuelle Welten, dreidimensionale Anwendungen für Kartografie,
Enterprise-Resource-Planning und Customer-Relationship-Management,
dreidimensionale Umgebungen für die Onlinezusammenarbeit und neue Arten
von Datenrepositorys.
Kontakt:
Steffen Hees, Gaming Specialist,
eberlea@de.ibm.com
Natürliche Sprachsteuerung für Consumer Electronics – Interaktives TV, MP3 und Navigationssysteme
IBM Deutschland GmbH, IBM Research Voice TechnologiesStand 06
In der Vorführung wird eine sprachbasierte multimodale Schnittstelle für die
Steuerung eines Fernsehgeräts demonstriert. Sie kombiniert eine übliche
Fernbedienung mit einer auf Dialogmanagement basierenden Schnittstelle für
die Erkennung natürlicher Sprache und ermöglicht es Benutzern, in effizienter
Weise mit dem Fernsehgerät zu interagieren. Eines der Hauptziele dieses
Systems besteht darin, die Navigation sperriger EPG-Informationen (Electronic
Program Guide – elektronische Programminformationen) durch die Nutzung
von Spracherkennung für das Herausfiltern und Ermitteln interessanter Sendungen
zu erleichtern. In der Vorführung werden die neuesten IBM Technologien
für die Spracherkennung und das Dialogmanagement für natürliche (frei
gesprochene) Sprache eingesetzt.
Kontakt:
Dr. Jan Curín, Software Engineer and Language Processing Specialist
Martin Labsky, Development Engineer
Dr. Roberto Sicconi, Program Director Consumer Speech Market
eberlea@de.ibm.com
Übersetzung natürlicher Sprachen. Grenzenlose Kommunikation in der virtuellen Welt
IBM Deutschland GmbH, IBM Systems & Technology GroupStand 06
In dieser Demonstration erfahren Sie, wie Sie mithilfe von IBM Technologie
sprachliche Barrieren überwinden können. Dabei werden modernste Algorithmen
aus der statistischen maschinellen Übersetzung in real-time eingesetzt. Sie
werden erleben, wie durch die Integration von Übersetzung in Second Life
englisch- und madarinsprachige Benutzer in der virtuellen Welt grenzenlos
miteinander kommunizieren können. Die Übersetzung kann auf Laptops,
Tablett-PCs und mobilen Taschengeräten wie PDAs ausgeführt werden.
Kontakt:
Lisa Abbot, Manager Advanced Speech & Translation Technologies
Linda M. Boyer, Solution Architect Speech & Translation Technologies
Dr. Roberto Sicconi, Program Director Consumer Speech Market
eberlea@de.ibm.com
Video-Cube
igdv – Zentrum für Advanced Learning, Medien und Simulation der HochschuleDarmstadt
Stand 10
Das Projekt Video-Cube beschäftigt sich mit alternativen Visualisierungsformen
von Filmmaterial und seine Zusatzinformationen. Der Video-Cube stellt alle
Einzelbilder eines Films gleichzeitig dar. Dazu werden diese entlang einer
imaginären Zeitachse im 3D-Raum hintereinander angeordnet. Der Nutzer
kann so seitlich auf die Bilderreihe schauen und intuitiv Schnitte, Szenenwechsel
und -länge auf einen Blick erfassen. Zudem erlaubt die Darstellungsform
die Visualisierung bzw. Implementierung von Metadaten – z. B. Kameraoperationen.
Kontakt:
Prof. Dr. Arnd Steinmetz
steinmetz@igdv.h-da.de
Multidimensional Interaction
Hochschule Darmstadt, Fachbereich MediaStand 10
In einer Projektreihe zu dem Thema „Multidimensional Interaction“ sind diverse
Kleinprojekte entstanden, die sich mit neuen Interaktionsformen und Einsatzmöglichkeiten der WiiMote (Eingabemedium der Spielkonsole Nintendo Wii)
auseinandersetzen: colibrii (Lichtmalen 360°), gymo (Therapiegerät zur Unterstützung
der Balance-Therapie), chemii (Applikation zur Veranschaulichung des Molekülbaus), sirius (Computersteuerung für Menschen mit Querschnittslähmung)
Kontakt:
Prof. Andrea Krajewski
andrea.krajewski@media.h-da.de
Creation of Intellectual Life Environment by Two Dimension Communication System
National Institute of Information and Communications Technology (NICT), JapanStand 11
The current configuration of communication can be classified into one dimension
communication using cables or optical fiber, and three dimension communication
based on radio frequency in 3-D space. In our research, we spearhead ideas
and effort to shine a new era technology of two dimension communication
to realize the gigabit speed transmission and to supply energy concurrently.
Our core aim is to imbue the 2-D communication with the richness of a wide-range
application, so that the applications provide an intelligent daily life environment
for the next-generation real world where we live.
Kontakt:
Dr. Bing Zhang, zhang@nict.go.jp
Advanced Tangible Interface Lab (AdvanTI-Lab)
Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)Stand 14
Im „Advanced Tangible Interface Lab“ werden im DFKI neuartige Interaktionsmöglichkeiten, wie z. B. multimodale Eingaben über Single- und Multitouch-
Gestik in Kombination mit Sprache und entsprechende Geräte, erforscht. Im
Spielebereich werden derzeit neuartige Eingabegeräte angeboten,die eine Steuerung mittels Körperaktionen ermöglichen. In das am DFKI entwickelte multimodale Interaktionssystem wurde das Nintendo Wii™ Balance Board, integriert. Benutzer können nun in Anwendungen, wie z.B. Google Earth™ oder Microsoft™ Virtual Earth navigieren bzw. surfen.
Kontakt:
Simon Bergweiler Matthieu Deru, advantilab@dfki.de
Dreidimensionalität erobert unsere Wohnzimmer
Fraunhofer HHIStand 17
Im EU-Projekt 3D4YOU werden Schlüsseltechnologien für zukünftige 3D
Fernseh-Systeme entwickelt mit dem Ziel ein komplettes end-to-end System
für hochqualitative 3D-Medien-Übertragung anzubieten. Grundlegend hierfür
sind die Definition eines geeigneten Formats, neue 3D-Kodierungstechniken
zur Übertragung des Formats, Leitlinien für 3D-Produktionen, sowie Methoden,
um die aufgenommenen Inhalte in das definierte Format zu konvertieren.
Kontakt:
Peter Kauff, peter.kauff@hhi.fraunhofer.de
Free2C_digital 3D-Display – Ein autostereoskopisches 3D-Display für´s Kinderzimmer
Fraunhofer HHIStand 17
Spielspaß räumlich, wäre das nicht der Kick? Die Lösung: ein preiswertes 3D-Display. Mit den Free2C_digital Display im Landscape-Format zeigen wir eine Lösung zur Herstellung preiswerter, räumlich darstellender Displays für Computerspiele. Ein großer Sweet-Spot und elektronisches Tracking geben dem User einen angenehmen Bewegungsspielraum. Verschiedene Entwicklungsmuster mit 17“, 19“ und 20,1“ Bilddiagonale sind bereits entstanden.
Kontakt:
Dr. René de la Barré, barre@hhi.fraunhofer.de
iPoint Presenter – Der futuristische Mausersatz! Das Eingabegerät für die berührungslose „multipointing“ Interaktion
Fraunhofer HHIStand 17
Der iPoint Presenter beherrscht eine Mensch-Computer-Interaktion, die bisher
höchstens in Science-Fiction-Filmen zu sehen war. Völlig berührungslos erkennt
der Computer mehrere Finger des Nutzers und ermöglicht dadurch ein
einfaches Rotieren, Skalieren und Bewegen von Objekten sowie das Betätigen
von Knöpfen mittels einfacher Gesten. Das mobile Präsentationspult lässt sich
für viele innovative Anwendungen einsetzen, z. B. für interaktive Informationssysteme,
Spiele oder geografische Programme wie Google Earth.
Kontakt:
Paul Chojecki, chojecki@hhi.fraunhofer.de
Mobiles Videoconferencing – Sprach- und Gestensteuerung für Webcams
Fraunhofer IDMTStand 18
Videokonferenzen sind heutzutage ein alltägliches Kommunikationsmittel in
der global vernetzten Welt. Das Fraunhofer IDMT zeigt eine kostengünstige
und gleichzeitig intuitiv zu bedienende Lösung für Telemeetings, die durch
eine Kombination der Technologien VoiceCam und GestureID realisiert wird.
Sie erlaubt es einerseits, die Sprecher mit einer schwenkbaren Webcam automatisch
zu lokalisieren und akustisch zu verfolgen. Andererseits ermöglicht die
Ansteuerung per Gestik, dass die Videokonferenzanlage auf Fingerzeig reagiert.
Kontakt:
Dipl.-Ing. Valiantsin Hardzeyeu
valiantsin.hardzeyeu@idmt.fraunhofer.de

