Vollständige, chronologische Übersicht der IFA
Von der Großen Deutschen Funk-Ausstellung zur weltweit größten Messe der CE-Branche
Der Startschuss fiel am 4.12.1924 mit der ersten "Großen Deutschen Funk-Ausstellung", die bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 qm zusammenführte. Es folgten "Große Deutsche" Funkausstellungen im jährlichen Rhythmus, auf denen vor allem der Hörfunk, ab 1928 auch Fernsehvorführungen, die Hauptrolle spielten.
Berlin blieb bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges Schauplatz dieser Messe. Nach dem Krieg folgte eine Zeit der Wanderschaft. Die Funkausstellungen gastierten in Düsseldorf, Frankfurt/Main und in Stuttgart, ehe die Funkausstellung in erstmalig internationalem Zuschnitt 1971 auf Dauer nach Berlin zurückkehrte.
Als erste wirkliche Multimedia-Messe ging die IFA '95 in die Geschichte ein. Alle folgenden Funkaustellungen haben diesen Anspruch nachdrücklich unterstrichen und zeigten, dass sich die Top-Messe der Unterhaltungselektronik inzwischen zu einer umfassenden Leistungsschau der Consumer Electronics - also auch für die Telekommunikation und die Informationstechnologie weiterentwickelt hatte.
Na, neugierig geworden?
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Berlin, 04.12.-14.12.1924
1. Große Deutsche Funk-Ausstellung
Sonderschau "Entwicklung der Funktechnik".

"Funkalmanach":
Katalog der Ur-Funkausstellung 1924
Veranstalter
Verband der Radioindustrie und Gemeinnützige Berliner Messe- und Ausstellungs-GmbH
Halle 4 (Funkhalle)
mit 7.030 qm brutto / 3.300 qm netto
242 Aussteller, 180.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Detektor-Geräte
- Röhren-Rundfunkempfänger
Berlin, 31.08.-09.09.1928
5. Große Deutsche Funk-Ausstellung
Heinrich-Hertz-Gedächtnisausstellung.
Ur-Fernseher:
Star der Funkausstellung 1928
Veranstalter
Verband der Funkindustrie e.V. und Gemeinnützige Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 2 bis 4
369 Aussteller, 153.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Die ersten Fernseh-Geräte (Mihàly/Karolus)
Seit 1924 stets ein Publikumsmagnet
1924
Ein Publikumsmagnet war sie von Anfang an: die "Deutsche", wie sie bis 1970 hieß - und dann die Internationale Funkausstellung, die seit 1971 alle zwei Jahre die Branche der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik unter dem Funkturm zusammenführt. 180.000 Besucher staunten schon 1924 in dem von Heinrich Straumer in Witzleben errichteten "Haus der Funkindustrie" über die ersten Detektor- und Röhren-Rundfunkempfänger.
In der 7.030 qm großen und 131 Meter langen Funkhalle, die in nur viermonatiger Bauzeit ab Juli 1924 mit einem Kostenaufwand von 1,9 Millionen Reichsmark zwischen Kaiserdamm und Avus aus dem Boden gestampft wurde, öffnete gut ein Jahr nach der Premiere des deutschen Rundfunks in Berlin (29. Oktober 1923) die erste Große Deutsche Funk-Ausstellung ihre Tore.
Mit dieser ersten Informations- und Leistungsschau einer neuen Branche versuchte der Verband der Radio-Industrie erfolgreich, der Kritik an der technischen Qualität der Empfangsgeräte zu begegnen. Die erste Funk-Schau vom 4. bis 14. Dezember 1924, an der sich immerhin schon 242 Aussteller dem faszinierten Publikum präsentierten, bescherte der aufstrebenden Radioindustrie ein mehrmonatiges Auftragsvolumen. Und zugleich die beste Werbung für das noch junge Radio.
1925
Schnell wurde die Funkausstellung - bereits von 1925 an auf den September und später sogar auf den August vorverlegt - fester und attraktiver Bestandteil des Berliner Messegeschehens. 1925 ermöglichte der Rundfunk den Ausstellungsbesuchern erstmals einen Blick hinter die Kulissen des Programmbetriebs. Auf dem Messegelände konnten die Gäste die Sendungen live miterleben.
1926 - Funkturm wird eröffnet
1926
Die 3. Große Deutsche Funk-Ausstellung 1926 wurde geprägt durch die feierliche Eröffnung des Funkturms am 3. September. Alles, was Rang und Namen hatte, war an diesem Tag vertreten. Alfred Braun sprach damals einen eindrucksvollen Prolog.
1927
Schon zwei Jahre später (1928) konnte der "Bildrundfunk" bestaunt werden. Bilder in Briefmarkengröße, 30zeilig mit 900 Bildpunkten, führte die Post mit der "Fernsehapparatur" von Denes von Mihály vor. Mit ihr konkurrierte auf der gleichen Ausstellung August Karolus von Telefunken, der durch eine Projektion mit der Nipkow-Scheibe 96 Zeilen und eine Bildgröße von acht mal zehn Zentimetern erreichte.
1928
Nicht nur die junge Radiobranche, auch die Politik wußte die Funkausstellung zur Selbstdarstellung zu nutzen. Es verging kaum ein Jahr, in dem nicht der Reichspostminister oder sein Rundfunkkommissar zur Eröffnung das Wort ergriffen. Die Rede von Albert Einstein 1930 zur Eröffnung der 7. Großen Deutschen Funkausstellung war in dieser Hinsicht eine große Ausnahme. "Erst die Techniker", so meinte der Vater der Relativitätstheorie, machten "wahre Demokratie" möglich. Sie erleichtern nicht des Menschen Tagewerk, sondern machen auch die "Werke der feinsten Denker und Künstler, deren Genuß noch vor kurzem ein Privileg der bevorzugten Klassen war, der Gesamtheit zugänglich". Der Rundfunk habe eine "einzigartige Funktion zu erfüllen im Sinne der Völkerversöhnung".
Politisch gelenkte Massenveranstaltung
1933-1939
"Demokratie" und "Völkerversöhnung" - da herrschte in dieser Beziehung ab 1933 zwölf Jahre lang Funkstille. Statt dessen stand die Leistungsschau der Unterhaltungselektronik ganz im Zeichen der NS-Propaganda. Bis zur letzten Vorkriegsausstellung (1939) eröffnete Joseph Goebbels die Messe persönlich. Obwohl die Funkausstellung von den Nationalsozialisten zu einer politisch gelenkten Massenveranstaltung umfunktioniert wurde, blieb sie dennoch stets der Ort für die Einführung neuer technischer Entwicklungen.
1936 - Glanzpunkt Fernsehen
1936
So gehörte bei der "13. Großen Deutschen Rundfunkausstellung Berlin" im Jahr 1936 das 1928 erstmals in der Öffentlichkeit getretene und im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 mit regelmäßigen Live-Übertragungen aktive Fernsehen zu den unbestrittenen Glanzpunkten der Rundfunkausstellung.
Bereits 1935 hatten sechs deutsche Firmen die ersten 20 Fernsehapparate gezeigt. Die Empfangsgeräte mit einer Bildgröße von 20 mal 22 Zentimetern standen im Mittelpunkt des Interesses, wobei den Besuchern in der Halle III des Messegeländes eine kleine Fernsehschau geboten wurde.
bis 1939
Bis 1939 erlebte das inzwischen erheblich gewachsene Messegelände rund um den Funkturm im Jahresrhythmus insgesamt 16 Funkausstellungen. 1938 - als der "Volksempfänger" zum sensationellen Preis von 35 Reichsmark die Palette der Billigangebote bereicherte - wurde mit 360.000 Besuchern ein Rekord erreicht. 1939 sahen 320.000 Zuschauer die Schau - damals gab es knapp 13 Millionen Rundfunkteilnehmer.
Berlin, 22.08. - 31.08.1930
7. Große Deutsche Funkausstellung und Phonoschau Berlin 1930
Vor großem Publikum:
Rede von Albert Einstein
Veranstalter
Verband der Funkindustrie e.V., Reichsverband des Deutschen Sprechmaschinen- und Schallplatten-Handels e.V. und Gemeinnützige Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 3 bis 8
363 Aussteller
Innovationen/Exponate
- Rundfunk-Empfänger mit integriertem Lautsprecher
- Fernseh-"Demonstrations-Empfänger"
Berlin, 21.08. - 30.08.1931
8. Große Deutsche Funkausstellung und Phonoschau Berlin 1931
Veranstalter
Verband der Funkindustrie e.V. Berlin und Gemeinnützige Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 3 bis 8
314 Aussteller
Innovationen/Exponate
- Erste vollelektronische Fernsehübertragung
Berlin, 19.08. - 28.08.1932
9. Große Deutsche Funk-Ausstellung Berlin 1932
Sonderschau "Entwicklung der Funktechnik".
Hans Bredow eröffnet die Funkausstellung
Veranstalter
Verband der Funkindustrie e.V. und Gemeinnützige Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 2 bis 4
283 Aussteller, 175.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Das erste europäische Autoradio
Berlin, 18.08. - 27.08.1933
Funk-Ausstellung Berlin 1933
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Eugen Hadamovsky, Direktor der Reichs- Rundfunk-Gesellschaft (RRG),
Arno Moyzischewitz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbandes der Funkindustrie e.V.,
Albert Wischek, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 3 bis 8
256 Aussteller
Innovationen/Exponate
- Volksempfänger VE 301
- Fernseh-Großprojektionsempfänger
Berlin, 17.08. - 26.08.1934
Große Deutsche Funk-Ausstellung Berlin 1934
Funkausstellung '34,
Blick in die große Funkhalle
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky, Reichs- Rundfunk-Gesellschaft,
Karl Hintze, Wirtschaftsstelle der deutschen Rundfunkindustrie e.V.,
Albert Wischek, Direktor der Gemeinnützigen Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH
Hallen 3 bis 8, Freigelände
250 Aussteller, 325.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Fernsehgeräte für öffentliche "Fernsehstuben"
- Bildübermittlung im UKW-Bereich
Berlin, 16.08. - 25.08.1935
12. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1935
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky,
Generaldirektor Walter Hahnemann,
Albert Wischek, Direktor der Gemeinnützigen Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- GmbH
Hallen 1 bis 8, Freigelände
230 Aussteller
19.08.: Brand von Halle 4 und des Funkturms bis hinauf zum Funkturmrestaurant
Innovationen/Exponate
- Das Magnetophon K1 mit ebenfalls neuen Bändern
Berlin, 28.08. - 06.09.1936
13. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1936
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky,
Generaldirektor Walter Hahnemann,
Albert Wischek, Direktor der Gemeinnützigen Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- GmbH
Hallen 3 bis 8, Freigelände
170 Aussteller, 350.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Elektronische Fernsehkamera
- Fernsehempfänger mit 375 Bildzeilen und Zeilensprung
Berlin, 30.07. - 08.08.1937
14. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1937
Funkausstellung '37:
Fernsehinterview mit Paul Nipkow (hinter dem Mikrofon)
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Hans Kriegler, Präsident der Reichsrundfunkkammer,
Dr. Glasmeier, Reichsintendant des Deutschen Rundfunks,
Generaldirektor Walter Hahnemann,
Albert Wischek, Direktor der Gemeinnützigen Berliner Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs-GmbH,
I.C. Günther, Leiter der Fachgruppe Rundfunk der Wirtschaftsgruppe Groß-, Einfuhr- und Ausfuhrhandel,
Karl Thomas, Leiter der Fachgruppe Rundfunk der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel
Hallen 3 bis 8, Freigelände
150 Aussteller, 330.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Vorführung farbiger Fernsehbilder
Berlin, 05.08. - 21.08.1938
15. Große Deutsche Rundfunkausstellung
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Reichsrundfunkkammer,
Reichs-Rundfunk-Gesellschaft (RRG),
Gemeinnützige Berliner Ausstellungs-, Messe- und
Fremdenverkehrs-GmbH unter Mitwirkung des Reichspostministeriums, der
Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost, der NS-Gemeinschaft KdF und
der Rundfunkwirtschaft
Hallen 1 bis 9/West
157 Aussteller, 360.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Radiogeräte mit Sendersuchlauf
Berlin, 28.07.-06.08.1939
16. Große Deutsche Rundfunk- und Fernseh-Rundfunk-Ausstellung Berlin 1939
Schirmherr
Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels
Ausstellungsleitung
Reichsrundfunkkammer,
Berliner Ausstellungen unter Mitwirkung des Reichspostministeriums, der
Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost, der
Reichs-Rundfunk-Gesellschaft mbH, des Reichsnährstands, der
Reichsjugendführung, der Rundfunkindustrie und der
Rundfunkhandelsverbände
Hallen 3 bis 9/West
137 Aussteller, 320.000 Besucher
Neuanfang in Düsseldorf
1950-1959
Elf Jahre sollten vergehen, bis wieder eine Deutsche Funkausstellung möglich wurde. Die Bemühungen der Fachabteilung Funk im Zentralverband der elektrotechnischen Industrie gleich nach der Währungsreform 1948 waren erfolgreich. Allerdings nicht in Berlin, sondern vom 18. - 27. August 1950 fand in Düsseldorf die "Deutsche Funkausstellung Düsseldorf" statt. 220.000 Besucher kamen, das Angebot von 211 Ausstellern zu sehen und zugleich den Start des UKW-Rundfunks mitzuerleben. Auch 1953 und 1955 war Düsseldorf Veranstaltungsort der "Großen Deutschen Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung", die nun im Rhythmus von zwei Jahren veranstaltet wurde und 1957 und 1959 in Frankfurt gastierte. Ab 1953 war das Radio so gut wie "out". Das Fernsehen gab bei den folgenden Veranstaltungen eindeutig des Ton an. Daß anfangs allerdings der Fernsehboom ausblieb, lag an den Anschaffungskosten von rund 1.500 Mark für ein Gerät. Erst sinkende Preise und steigende Kaufkraft brachten dann den Durchbruch.
Düsseldorf, 18.08.-27.08.1950
Deutsche Funkausstellung 1950 Düsseldorf
Funkausstellung 1950: die ersten UKW-Radios
Schirmherr
Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard
Ideeller Träger
Fachabteilung Funk im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Veranstalter
Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA
3 Hallen mit 25.000 qm brutto
211 Aussteller, 220.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Erste UKW-Empfänger
Düsseldorf, 29.08.-06.09.1953
Große Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung Düsseldorf 1953
Erstmals ausschließlich
mit Transistoren: Radio von Graetz
Schirmherr
Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard
Veranstalter
Fachabteilung Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA
5 Hallen mit 32.000 qm brutto
240 Aussteller, 300.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Fernsehgeräte mit 43-cm-Bildröhre
Düsseldorf, 26.08.-04.09.1955
Große Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung Düsseldorf 1955
Schirmherr
Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard
Veranstalter
Fachabteilung Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA
8 Hallen mit 45.000 qm brutto
229 Aussteller, 450.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Transistorgeräte
Frankfurt/Main, 02.08.-11.08.1957
Große Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung Frankfurt/Main
Schirmherr
Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard
Veranstalter
Fachabteilung Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH Frankfurt/Main
Innovationen/Exponate
- Tragbare Fernsehgeräte
Frankfurt/Main, 14.08.-23.08.1959
Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung Frankfurt/Main
Schirmherr
Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard
Veranstalter
Fachabteilung Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH Frankfurt/Main
Hallen 1 bis 3, 6 bis 12 mit 50.000 qm brutto
187 Aussteller, 532.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- Fernsehgeräte mit drahtloser Fernbedienung
1961 erstmals wieder in Berlin
1961-1969
Erst 1961 sah Berlin wieder eine Funkausstellung. Es war das Jahr der Stereophonie. Und auch 1963 war Berlin Veranstaltungsort. Dann war die als Wanderausstellung konzipierte große Schau der Unterhaltungselektronik in Stuttgart (1965) zu Gast, kam erneut nach Berlin (1967) und kehrte 1969 wieder nach Stuttgart zurück.
1970/71
Bereits ein Jahr später sah man 1970 in Düsseldorf erneut eine Funkausstellung. Veranstaltet wurde sie parallel zur "2. Internationalen Ausstellung mit Festival hifi '70". Zählte die Funkaustellung 192 deutsche Aussteller, so kamen mit der hifi-Ausstellung 144 Aussteller aus zwölf Ländern hinzu, die der Schau erstmals einen internationalen Charakter gaben. Und mit der 1971 in Berlin veranstalteten "Internationalen Funkausstellung 1971 Berlin" hatte die Schau endgültig den Sprung von der "Deutschen" zur "Internationalen" geschafft.
seit 1973
Von diesem Zeitpunkt an sollte die Funkausstellung, seit 1973 veranstaltet von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm stattfinden. Aussteller- und Besucherzahlen wuchsen ebenso wie der Umfang des Angebots. Und immer klarer entwickelte sich die Internationale Funkausstellung Berlin zum Schau- und Startplatz tiefgreifender Änderungen in der Landschaft der elektronischen Kommunikation.
Berlin, 25.08.-03.09.1961
Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phono-Ausstellung Berlin 1961
Schirmherr
Bundespräsident Dr.h.c. Heinrich Lübke
Veranstalter
Fachabteilung Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Berliner Ausstellungen
Hallen I/Ost, I/West bis XII und Pavillons mit 56.000 qm brutto und Deutschlandhalle (11.000 qm)
158 Aussteller, 387.500 Besucher
Innovationen/Exponate
- UHF-Geräte für den Empfang des ZDF
Berlin, 30.08.-08.09.1963
Große Deutsche Funkausstellung 1963 Berlin
Schirmherr
Bundespräsident Dr.h.c. Heinrich Lübke
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Berliner Ausstellungen
Hallen I/Ost, I/West bis XII und Pavillons mit 55.000 qm brutto
153 Aussteller, 417.500 Besucher
Innovationen/Exponate
- Stereo-Sendungen im Hörfunk
Stuttgart, 27.08.-05.09.1965
Deutsche Funkausstellung 1965 Stuttgart
Schirmherr
Bundeskanzler Prof.Dr. Ludwig Erhard
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Stuttgarter Ausstellungs-GmbH
Hallen 1 bis 15 mit 40.000 qm brutto
114 Aussteller, 567.000 Besucher
Innovationen/Exponate
- HiFi-Bausteine und Autoradios in Transistor-Technik
- Weltempfänger
Berlin, 25.08.-03.09.1967
25. Große Deutsche Funkausstellung 1967 Berlin
Symbolischer Knopfdruck:
Willy Brandt startet das Farb-TV
Schirmherr
Bundespräsident Dr.h.c. Heinrich Lübke
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Berliner Ausstellungen
Hallen A bis Q und Pavillons mit 64.000 qm brutto
184 Aussteller, 502.500 Besucher
Innovationen/Exponate
- Einführung des PAL-Farbfernseh-Systems
Stuttgart, 29.08.-07.09.1969
Deutsche Funkausstellung 1969 Stuttgart
Schirmherr
Bundeskanzler Dr.jur.h.c. Kurt Georg Kiesinger
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Stuttgarter Ausstellungs-GmbH
Hallen 1 bis 15 mit 47.000 qm brutto
111 Aussteller, 726.147 Besucher
Innovationen/Exponate
- Stereo-Autoradios
- Videorecorder
Start des Farbfernsehens
Schon 1967 war Berlin der Startplatz für das Farbfernsehen gewesen. Und die seit 1971 beteiligten Sendeanstalten sowie die Deutsche Bundespost nutzten ihre Präsenz konsequent für die Einführung neuer Techniken, sahen in der Internationalen Funkausstellung Berlin das ideale Test- und Demonstrationsforum für Zukunftstechniken. Ein Trend, dem sich auch zahlreiche Verbände, Forschungseinrichtungen und Produzenten der Branche anschlossen.
1971-1983
1971 begann die Audiovision ihren Siegeszug, 1973 präsentierte sich die Quadrophonie - ein durchaus spektakuläres Ereignis, auch wenn es sich letztlich als technische Sackgasse erwies, 1981 kam der Stereoton im Fernsehen, 1983 beherrschten Digitalisierung, CD-Platte, Videokonferenz und Bildschirmtext die Szene.
1985
"Zukunftssichere Technik" lautete eines der Schlagworte der Funkausstellung 1985. Geräte für die neuen Sende-, Empfangs- und Vermittlungstechnologien (Kabel- und Satellitenprogramme) wurden gezeigt. Flache und eckige Bildschirme kennzeichneten das Farbfernsehgerät, das "Video Programm System" erlebte seine Premiere für Videorecorder. CD-Spieler gewannen immer mehr Bedeutung im HiFi-Bereich.
1987
Drei Premieren bildeten Glanzpunkte 1987. Neben der CD-Video und dem Digital Audio Tape erlebte auch RDS das "Radio Daten System", sein Debüt. Die Farbfernsehgeräte wurden kleiner (bis zu 5 cm) und größer (bis zu 95 cm Bildschirmdiagonale). Der europäische Weg zum hochauflösenden Fernsehen (HDTV) wurde ebenso vorgestellt wie neue, einfache Programmiermöglichkeiten für Videorecorder. "Digital" hieß das Schlagwort dieser Ausstellung.
1989
Nach dem erfolgreichen Start mehrerer Satelliten wurde 1989 ein neues Kapitel für Rundfunk und Fernsehen aufgeschlagen. Dementsprechend umfangreich war auch das Angebot von Satelliten-Empfangsanlagen und Geräten. Neben ersten Live-Produktionen in der neuen Fernsehnorm wurde mit Beginn der Funkausstellung 1989 auch der digitale Satelliten-Rundfunk gestartet.
Düsseldorf, 21.08.-30.08.1970
Deutsche Funkausstellung 1970 Düsseldorf
Funkausstellung 1970:
Messe-Highlight Laserdisc
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA
Hallen A bis G, Freigelände mit 63.400 qm brutto
192 Aussteller (ohne hifi '70), 600.090 Besucher
verbunden mit: 2. Internationaler Ausstellung mit Festival hifi '70
Veranstalter
Deutsches High-Fidelity-Institut (dhfi) e.V.
Durchführung
Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA
Hallen D und F (beide Obergeschosse) mit 13.600 qm brutto
144 Aussteller aus 12 Ländern, 600.090 Besucher
Innovationen/Exponate
- Erster Bildplattenspieler (Philips-Video-Long-Play VLP)
Berlin, 27.08.-05.09.1971
Internationale Funkausstellung 1971 Berlin
Veranstalter
Fachverband Rundfunk und Fernsehen im Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie e.V.
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23 und 4 Pavillons mit 88.000 qm brutto
224 Aussteller und 94 vertretene Firmen
davon 26 und 93 aus dem Ausland,
und zwar aus: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Jugoslawien,
Niderlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden,
Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, UdSSR, Ungarn, USA
598.710 Besucher
(Sendeanstalten und Deutsche Bundespost wurden zu Ausstellungspartnern)
Innovationen/Exponate
- VCR-Heim-Videorecorder
- TED-Bildplatte
- Fernbedienungen
Berlin, 31.08.-09.09.1973
Internationale Funkausstellung 1973 Berlin
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23 und 4 Pavillons mit 88.000 qm brutto
253 Aussteller und 118 vertretene Firmen
davon 29 und 114 aus dem Ausland,
und zwar aus: Belgien, CSSR, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Großbritannien, Hongkong, Israel, Italien, Japan, Kanada,
Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden,
Schweiz, Spanien, Südkorea, Taiwan, Ungarn, USA
602.971 Besucher
Innovationen/Exponate
- Quadrophonie
- Infrarot-Kopfhörer
- erste Kunstkopf-Stereophonie-Sendung (RIAS)
Berlin, 29.08.-07.09.1975
Internationale Funkausstellung 1975 Berlin
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23 + Halle 6A und 2 Pavillons mit 88.000 qm brutto
246 Aussteller und 140 vertretene Firmen davon 58 und 123 aus dem Ausland, und zwar aus: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Südkorea, Taiwan, Ungarn, USA
604,317 Besucher
Innovationen/Exponate
- ARI-Verkehrsfunk
Berlin, 26.08.-04.09.1977
Internationale Funkausstellung 1977 Berlin
IFA 1977: Videotext als neues Medium
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23 + Halle 6A und 2 Pavillons mit 90.000 qm brutto
272 Aussteller und 196 vertretene Firmen davon 68 und 181 aus dem Ausland, und zwar aus: Belgien, CSSR, Dänemark, DDR, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Italien, Japan, Kanada, Liechtenstein, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Republik Korea, Rumänien, Schweden, Schweiz, Singapur, Taiwan, UdSSR, Ungarn, USA
626.012 Besucher
Innovationen/Exponate
- Bildschirmtext
- Videotext
Berlin, 24.08.-02.09.1979
Internationale Funkausstellung 1979 Berlin
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23 + Halle 6A und 2 Pavillons mit 90.000 qm brutto
525 Anbieter, davon 383 aus dem Ausland, und zwar aus: Belgien, CSSR, Dänemark, DDR, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Japan, Jugoslawien, Korea, Liechtenstein, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Singapur, Taiwan, Ungarn, USA
628.373 Besucher
Innovationen/Exponate
- Compact Disc (CD)
Berlin, 04.09.-13.09.1981
Internationale Funkausstellung Berlin 1981
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1 bis 23, Halle 6A, 2 Pavillons mit 90.000 qm brutto überdachter Ausstellungsfläche 40.000 qm genutztes Freigelände sowie das ICC Berlin mit seinen 80 Sälen und die Deutschlandhalle.
332 Direktaussteller und 212 zusätzlich vertretene Firmen mit Produkten aus Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, DDR, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Honkong, Irland, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Korea (Süd), Niederlande, Norwegen, Österrreich, Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, UdSSR, Ungarn und den USA.
422.438 zahlende Besucher (ab 1981 neues Zählsystem. Veröffentlicht wurden in der Folge nur noch die Gesamtzahlen der zahlenden Besucher).
Innovationen/Exponate
- Zweiton- und Stereosendungen (ab 5.9.) im Fernsehen
Berlin, 02.09.-11.09.1983
Internationale Funkausstellung Berlin 1983
Veranstalter
Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (GFU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
In 25 Hallen und 2 Pavillons mit 90.000 qm brutto überdachter Ausstellungsfläche und 40.000 qm genutztem Freigelände sowie dem ICC Berlin mit seinen 80 Sälen und die Deutschlandhalle.
356 Aussteller und 409 vertretene Firmen
mit Produkten aus Belgien, VR China, Dänemark, Bundesrepublik
Deutschland, DDR, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong,
Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Republik Korea (Süd),
Liechtenstein, Niederlande, Norwegen, Österreich, Philippinen,
Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Taiwan, Tunesien, Ungarn, USA.
432.390 zahlende Besucher
Innovationen/Exponate
- TV-Empfänger mit digitaler Signalverarbeitung
- Videokonferenzen
- Bildschirmtext
Berlin, 30.08.-08.09.1985
Internationale Funkausstellung 1985
IFA '85: Tausende von CDs als Dekoration der Eingangshalle
Veranstalter
Messe- Veranstaltungsgesellschaft Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (MVU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen 1-25 mit 79.000 qm brutto
350 Aussteller und 199 zusätzliche vertretene Firmen mit Produkten aus Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Hongkong, Italien, Irland, Island, Israel, Japan, Kanada, Republik Korea, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal/Macau, Schweiz, Schweden, Taiwan, USA und Ungarn.
376.343 zahlende Besucher
Innovationen/Exponate
- Multinorm-Fernsehgeräte
- Video-Programm-System (VPS)
- Satelliten-Tuner
- HDTV-Vorführungen
Berlin, 28.08.-06.09.1987
Internationale Funkausstellung Berlin 1987
Veranstalter
Messe- Veranstaltungsgesellschaft Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (MVU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen: 1 - 25 mit 81.000 qm brutto
365 Aussteller und 285 zusätzlich vertretene Firmen aus 26 Ländern: Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Republik Korea, Luxemburg, Macau, Niederlande, Österrreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Taiwan, Thailand, Türkei, USA und Ungarn.
410.184 Besucher
Innovationen/Exponate
- DAT-Recorder
- CD-Video-Geräte
- Jumbo-Fernseher
- D2-MAC-Vorführungen
- Radio Daten System (RDS)
- MOD-Recorder
Berlin, 25.08. - 03.09.1989
Internationale Funkausstellung Berlin 1989
Veranstalter
Messe- Veranstaltungsgesellschaft Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (MVU) mbH
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen: 1 - 25 mit 80.700 qm brutto
398 Aussteller und 311 zusätzlich vertretene Firmen aus 25 Ländern: Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Island, Italien, Japan, Jugoslawien, Kanada, Republik Korea, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Taiwan, Türkei, und USA.
389.106 Besucher
Berlin, 30.08. - 08.09.1991
Internationale Funkausstellung Berlin 1991
IFA 1991: Besucherrekord unter dem Funkturm
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Durchführung
AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress-GmbH
Hallen: 1 - 25 mit 83.500 qm brutto
571 Aussteller und 344 zusätzlich vertretene Firmen aus 29 Ländern: Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Indonesien, Italien, Israel, Japan, Jugoslawien, Kanada, Republik Korea, Luxemburg, Malaysia, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Taiwan, USA, Vereinigte Arabische Emirate.
515.752 Besucher (erste gesamtdeutsche IFA seit 1961)
Innovationen/Exponate
- Digitale Compact Cassette (DCC)
- Mini Disc
- Wiederbespielbare CD
- Photo CD
- CD-Interaktiv
Neue digitale Medien
1991/93
Spektakuläre Neuheiten bestimmten auch das Bild der Internationalen Funkausstellung 1991. Neben den beiden neuen digitalen Aufzeichnungsmedien, der digitalen Compactcassette (DCC) und der Mini-Disc (MD) wurde auch die Foto-CD erstmalig der europäischen Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fernsehentwicklung wurde durch das vermehrte Angebot von 16:9-Breitbildformaten gekennzeichnet. Konkretisierte multimediale Effekte ergaben sich durch die Compact Disc Interaktiv (CDI). Das wachsende Telekommunikationsangebot wurde durch die neuen Geräte für die D1- und D2-Mobilfunknetze charakterisiert. Zu den herausragenden technischen Innovationen der IFA '93 gehörten zweifellos die neuen Laser-Fernsehgeräte, Autoradios als Mediencenter und neue Video-Programmierstandards wie z.B. ShowView.
1995
Die IFA '95 ging als Multimediamesse Nr. 1 in die Geschichte ein. Am 26. August gab Bundespostminister Wolfgang Bötsch den Startschuß für das Digital Audio Broadcasting (DAB)-Pilotprojekt Berlin-Brandenburg. DAB revolutioniert den Hörfunk und eröffnet dem Medium - durch die Übertragung von Mehrwertdiensten - multimediale Dimensionen. Auf der IFA '95 erfolgte gleichzeitig der Start des Astra Digital Radios. Erstmalig stellten die PC- und die UE-Industrie gemeinsam aus. Unter dem Funkturm wurde demonstriert, was Interaktives Fernsehen für den Konsumenten bedeuten wird. Für Aufsehen sorgte das Ordern von insgesamt 2,1 Millionen Set-Top-Boxen. Zur Weltpremiere - der Vorstellung digitaler Camcorder - gesellte sich ein weiterer Höhepunkt: Zum ersten Mal wurden die beiden konkurrierenden Video-CD-Systeme (Super Density Disc und Multimedia Disc) nebeneinander präsentiert. Noch im September einigten sich die konkurrierenden Unternehmen auf ein gemeinsames System. Zu den interessantesten Exponaten zählten 16:9-PALplus- Fernsehgeräte, der "Bildschirm an der Wand", Dolby-Surround-Anlagen, TV/PC-Multimedia- Einheiten, neuartige Hifi-Komponenten und Auto-Navigationssysteme.
Berlin, 27.08. - 05.09.1993
Internationale Funkausstellung Berlin 1993
Schauplatz der Medien: Funkausstellung '93
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
103.500 qm brutto
741 Aussteller aus 33 Ländern:
Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indonesien, Irland, Israel,
Italien, Japan, Kanada, Korea (Republik), Lettland, Litauen, Luxemburg,
Niederlande, Österreich,Polen, Schweden, Schweiz, Singapur,
Slowenien, Spanien, Taiwan, Thailand, Türkei, Ungarn, USA,
Vereinigte Arabische Emirate.
449.804 Besucher
Berlin, 26.08.-03.09.1995
Internationale Funkausstellung Berlin 1995 (40. Funkausstellung)
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
107.500 qm brutto
765 Aussteller aus 30 Ländern:
Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Großbritannien, Hongkong, Indonesien, Irland, Italien, Japan,
Kanada, Korea (Republik), Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande,
Norwegen, Österreich, Polen, Republik Slowenien, Schweden,
Schweiz, Spanien, Taiwan, Thailand, Türkei, USA, Vereinigte
Arabische Emirate, VR China.
Besucher
499.437
(Messelaufzeit nur noch neun Tage)
Innovationen/Exponate
- 16:9/PALplus, Farb-TV-Geräte
- TV-/PC-Kombinationen
- Dolby-Surround-Anlagen
- Flachbildschirme
- Laser-TV
Berlin, 30.08.-07.09.1997
Internationale Funkausstellung Berlin 1997 (41. Funkausstellung)
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
130.000 qm brutto
812 Aussteller aus 33 Ländern:
Ägypten, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan,
Kanada, Republik Korea, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen,
Österreich, Polen, Portugal, Rußland, Schweden, Schweiz,
Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika, Taiwan, Thailand,
Türkei, Ungarn, USA.
Besucher
436.076
Innovationen/Exponate
- Digitale TV-Geräte
- TV-Bildtelefone
- DAB-Empfangsgeräte
- DVD-Spieler
- Digitale Camcorder
- Digitale Fotoapparate
Berlin, 28.08.-05.09.1999
Internationale Funkausstellung Berlin 1999 (42. Funkausstellung)
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
160.000 qm brutto
872 Aussteller aus 36 Ländern:
Ägypten, Belgien, VR China + Hongkong Sonderverwaltung,
Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien,
Indien, Indonesien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea
(Republik), Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Niederlande,
Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz,
Singapur, Slowakische Republik, Spanien, Taiwan, Thailand, Tschechische
Republik, Türkei, USA, Weissrussland.
Besucher
376.552
Innovationen/Exponate
- Plasma-Fachbildschirme
- MP3-Spieler
- Mobiltelefone mit Internet-Zugang
- Home-Networks
Berlin, 25.08.-02.09.2001
Internationale Funkausstellung Berlin 2001 (43. Funkausstellung)
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
180.000 m²
948 Aussteller aus 38 Ländern:
Australien, Belgien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland,
Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Indien,
Indonesien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea (Republik),
Libanon, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich,
Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakische Republik, Slowenien,
Spanien, Taiwan, Thailand, Tschechische Republik, Türkei, USA,
Vietnam, Weissrussland
Besucher
369.211
Innovationen/Exponate
- DVB-T
- Multimedia Horne Platform (MHP)
- DVD-Recorder
- 29 Zoll-LCD-Fernseher im Breitbildformat
- TV-Gerät mit Internetzugriff
- DVD+RW PC-Brenner
- Mobiltelefon mit GPRS und Bluetooth
Berlin, 29.08.-03.09.2003
IFA Internationale Funkausstellung 2003 (44. Funkausstellung)
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
160.000 m²
1023 Aussteller aus 37 Ländern: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea (Republik), Libanon, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Taiwan, Thailand, Tschechische Republik, Türkei, USA, Vietnam, Weissrussland
>>65 % der Aussteller kamen aus dem Ausland
Besucher
273.800, davon 35,3 % Fachbesucher
Herkunft registrierter Fachbesucher:
74 % Deutschland
26 % Ausland
...davon
8,7 % Niederlande
7,8 % Schweiz
7,7 % Dänemark
7,8% Großbritannien + Ireland
6,2% Frankreich
4,6% Polen
Innovationen/Exponate
- LCD-, Plasma- und Projektions-TV-Geräte
- Camcorder & Digitalkameras
- Multimedia Home Platform (MHP)
- Festplatten-Videorekorder
- Digital-Radio
- DVB-T
Berlin, 2. - 7. September 2005
IFA 2005 (45. Funkausstellung)
Zu den spektakulärsten Trends der IFA 2005 zählte der Generationswechsel der Fernsehgeräte hin zum großen, flachen Heimkino-Bildschirm im Format 16:9. Was sich bereits auf der IFA 2003 als spannende technische Entwicklung abgezeichnet hatte, bestimmte im Jahr 2005 das Marktgeschehen auf breiter Front. Gleichzeitig feierte das hoch auflösende Fernsehen HDTV seine Europa-Premiere: Kurz vor dem Start der ersten regelmäßigen Übertragungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und anderen europäischen Ländern beherrschte die faszinierende neue Technik die Präsentationen auf allen großen Messeständen.
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Ausstellungsfläche
160.000 m² (brutto)
101.946 m² (netto)
Aussteller
1.202 Aussteller aus 40 Ländern:
>> 68 % der Aussteller kamen aus dem Ausland
Teilnehmer
245.849
Berlin, 1. - 6. September 2006
IFA 2006 (46. Funkausstellung)
HDTV wird auch in 2006 zu den wichtigsten Messethemen der IFA gehören. Nach dem Kickoff im vergangenen Jahr präsentiert sich HDTV zwölf Monate später als marktreifer Medien-Service mit einem rasch wachsenden Programmangebot. Darüber hinaus startet mit der Blu-ray Disc und der HD-DVD eine neue Generation optischer Medien, die Kino-Filme und andere Videoproduktionen in High-Definition-Qualität ins Wohnzimmer bringt.
Und noch zwei weitere medientechnische Innovationen werden das Gesicht der IFA 2006 prägen: Während sich im Heimkino immer größere Bilder etablieren, starten Allianzen aus Rundfunkhäusern, Geräteherstellern und Mobilfunk-Betreibern neue Fernsehdienste für Handys und andere Mobilgeräte - kurz: auf der IFA 2006 feiert das Handy-Fernsehen seine europäische Premiere. Auch Fernsehdienste über das Internet, kurz IPTV genannt, gehören in diesem Jahr zu den zentralen Themen. Schon seit Monaten bereiten Telekommunikationskonzerne und große Medienhäuser mit Milliarden-Investitionen Infrastrukturen und Programmangebote für das neuartige, interaktive Fernsehen vor.
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Aussteller
1.049 Aussteller aus 32 Ländern:
62 % der Aussteller kamen aus dem Ausland
Teilnehmer
225.000
Berlin, 31. August - 5. September 2007
IFA 2007 (47. Funkausstellung)
Zu den Schwerpunktthemen zählte neben hoch auflösenden Medien, das Fernsehen über das Internet Protokoll (IPTV). Darüber hinaus begeisterten die Themenbereiche Navigation, Mobilität, Digital Imaging und Digital Music. Zu den klaren Trends der IFA 2007 zählten außerdem designorientierte CE-Lösungen sowie Produkte für Premium Ansprüche. Damit rücken die individuellen Anforderungen und Wünsche der Konsumenten noch stärker in den Vordergrund.
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Aussteller
1.212 Aussteller aus 32 Ländern
733 kamen aus dem Ausland
Besucher
222.780
Berlin, 29. August - 3. September 2008
IFA 2008
Mit rund 122.000 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche war die IFA 2008 die flächen-größte in ihrer Geschichte. Dafür wurden zusätzliche 11.000 Quadratmeter temporäre Hallenflächen errichtet. Mit einer Rekordbeteiligung von 1.245 Ausstellern aus 63 Ländern war sie internationaler als je zuvor.
Als weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics zeigte die IFA 2008 das ganze Neuheitenspektrum einer dynamischen, innovativen Branche. Vom Flachbild-Giganten bis zum winzigen TV-Handy, vom mobilen Medienplayer bis zum kompletten Heimkino – die IFA präsentierte faszinierende Highlights aus allen Bereichen der Unterhaltung.
Im neuen Bereich HomeAppliances@IFA waren erstmals führende Unternehmen der Elektro-Hausgeräte-Branche auf der IFA vertreten. Die IFA-Neuheiten unter den Hausgeräten spiegeln den globalen Trend zu komfortablem Lebensstil und zu gesünderer Ernährung wider. Moderne Frischhalte-Systeme in den Kühlschränken, oder Dampfgarer, als separate Geräte oder in Backöfen integriert, repräsentieren die Tendenz zu gesunder Ernährung mit nährstoffschonender Zubereitung.
Veranstalter
Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) mbH.
Organisation
Messe Berlin GmbH
Aussteller
1.245 Aussteller aus 63 Ländern
803 kamen aus dem Ausland
Besucher
220.000
