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Messe Berlin
 

 

 

 

 

Preisverleihung Ideenwettbewerb

Stefan Schmechel, Rimma Tchilingarian, Gisela Cakir, Thomas Schmitz, Joonas Saaranen, Michael Grosch, Regina Welk (v.l.n.r.)

 

  Ideenwettbewerb 2008

 

Licht für jede Lebenslage

Erstmalig schrieb die Messe Berlin gemeinsam mit der Zeitschrift LICHT als fachlichen und ideellen Träger anlässlich der belektro 2008 einen Ideenwettbewerb für Studierende in den Fachbereichen Lighting Design, Produktdesign, Lichttechnik, Architektur und Innenarchitektur zum Thema 'generationenübergreifende Lichtlösungen' aus. 

Mit insgesamt 53 Designkonzepten hatten sich angehende Licht- und Produktdesigner der Fachhochschule Potsdam, der Hochschule Wismar und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee daran beteiligt.

Fünf Entwürfe wurden zu Finalisten gekürt und hatten die Möglichkeit ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Im Rahmen der belektro-Eröffnungsfeier am 14. Oktober 2008 wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Für sein Modell „Switch 2.1“ erhielt Stefan Schmechel von der Fachhochschule Potsdam den ersten Preis.

Der zweite Preis ging an Michael Grosch und Joonas Saaranen von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Gemeinsam entwarfen sie das Modell „CUPLA“

Der Dritte Preis wurde Thomas Schmitz, von der Fachhochschule Potsdam für sein Modell „zeig dich!“ verliehen.

„Bislang einzigartig war die mit dem Wettbewerb verbundene Fragestellung“, betont LICHT-Chefredakteurin Regina Welk. „Und zwar: Wie muss ein generationenübergreifendes Lichtwerkzeug für den persönlichen Gebrauch aussehen, das den Bedürfnissen von Menschen verschiedenster Altersgruppen und unterschiedlicher Befähigungen gerecht wird?“ Zu berücksichtigen waren neben den visuellen und biologischen Effekten des Lichts vor allem der Aspekt der Energieeffizienz. Stefan Schmechel entwarf mit dem Switch 2.1 einen Türgriff, der gleichzeitig als Lichtschalter dient. Seine Idee: Durch die Betätigung des Türgriffs wird im zu betretenden Raum das gewünschte Licht eingeschaltet. Der Haustürgriff fungiert als Master-Schalter, mit dem sich mittels Unterputz- oder Steckdosen-Empfänger alle im Haus angeschlossenen Lichtquellen ausschalten lassen. Die Jury lobte die Idee und die Funktionalität von Switch 2.1 sowie die Möglichkeit der sofortigen Umsetzbarkeit.

Die Zeitschrift LICHT publiziert Impressionen und eine ausführliche Beschreibungen des Auswahlverfahren in einem mehrseitigen Artikel in der Ausgabe 7-8/2008.

 

 

Stefan Schmechel, Joonas Saaranen, Thomas Schmitz, Rimma Tchilingarian (v.l.n.r.)