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Messe Berlin
AFB
  Lounges und Ruhezonen 2008
Talk Lounge 2008
Presselounge / Kleiner Stern / Übergang Halle 11.2
Restaurant in der Freestylehalle / Halle 11.2
Empore Halle 18
VIP Lounge 2008

 

Informieren Sie sich hier auch über die Lounges 2007.

 
Talk Lounge 2008

Talk Lounge 2008

von Solmaz Shahbazi

Fasziniert von der 50er-Jahre-Architektur des Palais am Funkturm recherchierte Solmaz Shahbazi, dass dieser Raum früher als stilvolle Bar genutzt wurde und verband es mit der „Geschichte“ der öffentlichen Diskussion, besonders mit der neuen Medienform der „Talk Shows“. Für die Talk Lounge wird daher mehr die Verortung der Talks als ein architektonisches Szenario für eine Art rekonstruierter Vergangenheit adaptiert.
Die Teilnehmer des Podiums werden an der Bar platziert, das Publikum soll an kleinen Cocktailtischen sitzen. Während der Talks wird ein Barkeeper „auftreten“. Die neue räumliche Situation schafft sowohl Einblick als auch Erkenntnis, wie wir Bilder filtern oder Vorurteile formulieren.
Bevor Solmaz Shahbazi, Deutsche iranischer Herkunft, begann, sich mit Film zu beschäftigen, arbeitete sie vor allem als Architektin. Ihre Arbeiten weichen von dem Wunsch vieler Künstler, eine ästhetische Dialektik in heutigen sozialen und politischen Bedingungen zu verankern, ab. Shahbazi benutzt das dokumentarische Format sowohl in ihren Video- als auch in ihren Fotoarbeiten als ein Mittel, um verschiedene Arten von Metaphorik, Erwartungen des Unbekannten und mögliche Effekte von Wahrnehmung zu untersuchen.

 

 

 
Presselounge und Bibliothek/ Übergang Halle 11.2

Presselounge und Bibliothek

Presselounge und Bibliothek
von Øystein Aaasan

Der norwegische Künstler Øystein Aasan wird für die Gestaltung des Übergangsbereiches zwischen Presse Lounge, Bibliothek und Freestyle-Halle 11.2 immer wiederkehrende Motive einsetzen, die durch Abstraktion in eine Art Zeichensystem verwandelt werden. Begriffe wie „Bildschirmeinheiten“, „Gitternetze“, „Ausdehnungen“ und „Projektionsflächen“ werden eingesetzt, aber auf einer anderen Ebene, dort, wo ihr eigentlicher Inhalt verblasst und durch ein ausgedehntes und effizienteres System ersetzt wird. Dieses System basiert auf der Idee, dass man sowohl visuelle als auch funktionale Konzepte überbrücken muss, um das Räumliche bewusst zu stärken.
All diese Überlegungen münden in einem übersichtlichen und  anschaulichen Leitssystem von den Haupthallen bis zur Halle 11.2, wo flache Anzeigegeräte den Weg zur Bibliothek der Messe zieren. Teile der inhärenten, visuellen Informationen werden dabei nur dann sichtbar, wenn die Besucher der Messe die Bücher mitnehmen.
Øystein Aasan erforschte schon immer die Annäherung von Text und Bild auf unterschiedlichste Weise, und seine Ergebnisse sind märchenhaft explodierende Kollagen aber auch  minimalistische Ausstattungen und Skulpturen.


www.lautom.no
www.galeriebittel.de
www.psm-gallery.com
Øystein Aaasan (*1971 in Kristiansand, Norwegen) www.oysteinaasan.com

 

 

 
Restaurant in der Freestylehalle 11.2

Restaurant in der Freestylehalle 11.2

Architektur von Roger Bundschuh
Catering von Bagel Company Berlin
Interior von Sitting Bull / Flöttotto

 


 

 
Empore Halle 18
 

Monopol Lounge

Monopol Lounge

Willkommen in der Monopol-Lounge

Die Monopol-Lounge ist wie das Magazin Monopol selbst: Mitten im Kunstgeschehen, aber doch ein Platz der Entspannung. Die Monopol-Lounge präsentiert sich dabei in einer ungewöhnlichen Kombination aus Design und Genuß: Sie wurde exklusiv von den Berliner Designern von Coordination für die Messe und Monopol gestaltet.  

 

 

 
VIP Lounge 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestaltung von Famed
Catering vom Brandenburger Hof

Famed
Sebastian M. Kretschmar, Kilian Schellbach,  Jan Thomaneck

Die Künstlergruppe FAMED aus Leipzig wurde aufgrund ihrer präzisen und treffenden Interventionen und Aktionen, die den Kontext von etablierten Kunstinstitutionen und weniger professionellen Ablegern erforschen, eingeladen. Eines ihrer zentralen Forschungsgebiete ist die Wertsteigerung eines Kunstwerkes, wenn es in den Besitz eines Sammlers übergeht. Daher ist die  VIP-Lounge auf einer Kunstmesse ein geradezu idealer Ort für als neues Forschungsgebiet für künstlerische Interventionen.
Obwohl die Arbeiten von FAMED ortsspezifisch sind und von den Interaktionen mit den Zuschauern abhängen, erfordert die Fertigstellung ihrer Werke keine aktive Teilnahme des Publikums. Kritisch reflektiert FAMED die Beziehung zwischen Aspekten von Performance und Permanenz, die jedem Kunstwerk innewohnen — ob temporäre Installation oder fetisch-ähnliche Produkte.
FAMED enthüllt in ihrer Arbeit Ruhm als eine Art Verschmelzung unterschiedlicher Kräfte und Wertsysteme aus dem Bereich der Kunst, als Faktoren, deren Effekte schwerlich prognostiziert, geschweige denn im Voraus kalkuliert werden können.
Der Begriff "FAMED" reflektiert Ruhm als wichtiges Bestreben und Motivation der Kunstproduktion und fungiert ebenso als Logo und Label der Künstlergruppe.

Famed was founded in 2003.


BRANDENBURGER HOF Berlin
Eislebener Straße 14, Berlin-Charlottenburg
www.brandenburger-hof.com

Der Brandenburger Hof, Inbegriff für Hotellerie mit Stil in Berlin, bietet ihnen in unserer VIP Lounge, feine Speisen aus seiner Sterneküche des Restaurants „Die Quadriga“ an.

Gönnen Sie sich mit uns eine kleine Auszeit vom Messebetrieb. Nirgendwo kann man so gut entscheiden, ob man ein bestimmtes Bild nun wirklich kaufen soll oder nicht. Nirgendwo sonst kann man sich so gut vor lästigen Gesprächspartnern verstecken. Und nirgendwo sonst kann man auf dieser Messe für eine Viertelstunde das angenehme Gefühl haben, ein paar Meter über den Dingen zu stehen — mit einem Glas Champagner oder einer Tasse Cappuccino in der Hand.