 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

 |
 |
|
 |
 |
 |
Lounges und Ruhezonen 2007 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
Informieren Sie sich hier auch über die Lounges 2006.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
Company Lounge 2007 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
Dosierung, 2007 von Coco Kühn
Coco Kühns Dosierung besteht aus meterhohen Aufschichtungen von Dosenrohlingen, die mit ihrer Rapportstruktur an die Minimal Art der 60er Jahre anknüpfen. Irritiert und fasziniert vom Kommen und Gehen von Verbrauchsmaterialien werden alltägliche Materialien wie Dosen zum bildnerischen Werkstoff der Künstlerin. Ebenso wichtig wie das Bauen von Bildern ist dabei die Auflösbarkeit der Werke mit Rückführung des temporär umgeleiteten Materialflusses in den ökotechnischen Kreislauf.
Coco Kühn lebt und arbeitet in Berlin www.coco-kuehn.de
vertreten durch Rocket Gallery, London / Elisabeth Leach Gallery, Portland / Noga Gallery, Tel Aviv
|
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |


|
 |
 |
 |
Opening nights von Mladen Bizumic in Zusammenarbeit mit Charim Galerie, Wien courtesy: Galerie Charim, Wien/Berlin
Dies ist ein Versuch, alles streng Ästhetische, Konzeptuelle oder Funktionale zu überschreiten. Jeder Raum hat einen großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen, wie wir denken und wir wir zueinander stehen. Hier ist der kulturelle Raum durcheinander gebracht und dann wieder zusammengeführt indem er in Musik und Wand übersetzt wurde, dann von Wand in Möbelstück — um dadurch eine zukünftige Verbindung zu schaffen. Die Musik von Eric Satie’s „Gymnopedies No. 1“ (1888) wir dem Raum des Palais am Funktum angepasst. Geometrische Formen im Raum (Löcher und rechteckige Einheiten) werden als Start für das Design der Arbeit genutzt. Einige Noten der bekannten Melodie des Stückes „Gymnopedies No. 1“ sind in die großen Löcher (ausgeschnittene Kreise) in den Wänden „übersetzt“. Andere hingegen erklingen als Flötenklänge von Zeit zu Zeit im Raum. Die ausgeschnittenen Kreise sind als „Klavierhocker“ für die Gäste in der Talk Lounge aufgestellt. “OPENING NIGHTS” ist beides, sowohl „räumliche Musik“ als auch „musikalischer Raum“. Es wird sowohl in höchst strukturierter, als auch in seltsam gegensätzlicher Form übersetzt und abstrahiert, um so eine geistige Plattform für Zweifel, Diskussion und Reflexion zu schaffen. Satie’s „Möbel-Musik“ wird als Vorgänger der Hintergrund-Musik gesehen. Ihre Entwicklung seit den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts hat dazu geführt, was wir heute als Muzak, Musik, die nicht länger live gespielt wird, sondern vielmehr geschaffen ist, um einen Raum zu füllen, egal ob sich Menschen darin befinden oder nicht, bezeichnen. Ähnlich der Hintergrund-Musik ist die Talk Lounge der Messe, wie ein Muzak zum geschäftigen Treiben des Kunstmarktes, angelegt.
Mladen Bizumic (*1976) lebt und arbeitet in Berlin und Auckland, Neuseeland
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
Art is so small / consider the opposite von Daniela Brahm
Chipboard, paint, wooden planks, paint, paintings on wood, on paper, on canvas approx. 60 m x 3,5 m Courtesy: Galerie Mirko Mayer, Hall 11.2, Stand 122
Der „kleine Stern“ ist ein Transit. Zwischen den Messehallen gelegen ist er zum Durchqueren gebaut, architektonisch mehr ein Verkehrsknoten denn ein Gebäude. Er ist ein dynamischer Außenraum, der innerhalb der Messewelt ein Dach hat. Meine Arbeit setzt an dieser Parallele von Innen- und Außenwelt, dem Transfer der städtischen Urbanität in den geschützten Kunstraum an. Ich frage mich, wieviel Aktivität die Kunst in dieser räumlichen Anordnung aufbringen muss, um den Realitäten stand zu halten. Jede Messe wirkt sehr sauber. Es liegt roter Teppich. Was ich hinzufüge, ist die Ästhetik der Baustelle als Bild der Auseinandersetzung, des unfertigen Gedankens. Die Baustelle ist Prozess, nicht Lösung. Die vielschichtige Materialität bringt noch mehr Straße unters Dach. Was ich zudem mitbringe, sind Arbeiten aus den Serien „Ideal Privacy“ und „Proclamation Posters“. Es sind gemalte Arbeiten, die sich motivisch und inhaltlich in dem Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und der Partizipation im gesellschaftlichen Kontext bewegen. Die titelgebenden Textarbeiten “Art is so small” und “Consider the opposite” sind eigens für diese Installation angefertigt.
Kunst ist immer eine Frage der Übersetzung. Ein Thema sind die Dimensionen. In der Kunst werden die Motive skaliert, um sie abzubilden. Häuser werden klein, Menschen werden klein, Gesichter manchmal groß, von der Größe eines Billboards kann man nur träumen. Draußen auf der Straße hat alles eine andere Dimension. Immer wieder frage ich mich, wie ich mit meiner Arbeit eine eigene Realität herstellen kann, eine Situation, die nicht abbildet, sondern die erlebbar wird, und das mit den Mitteln der Malerei. Dieser erweiterte Malereibegriff betrachtet den Raum als das Bild; durch seine Bewegung im Raum wird der Betrachter zum Protagonisten. Nur der eigene Standpunkt ist Maßstab einer möglichen Erkenntnis. Die Bezüge über Grenzen – des Raumes, des Ichs, der Nationalität, der kulturellen Identität – wollen gelesen werden.
Daniela Brahm (*1966) lebt und arbeitet in Berlin
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |


|
 |
 |
 |
Dem unbekannten Broker von Andreas Kopp
Metal, lacquer, rust, gold leaf’ 215 paintings each 20 x 30 cm, overall dimensions variable
Das zeitgemäße Thema der broker stellt Orte, Situationen und virtuelle Marktplätze dar, die sich erst durch das gemeinsame Thea zum zeitlichen, geografischen und sozialen Zusammenhang verknüpfen. Sowohl die Gleichzeitigkeit des Dargestellten als auch eine globalisierte Medienwirklichkeit bildet die inhaltliche Klammer der Werkgruppe, dass bewusst im traditionellen Medium der Malerei gefroren und entschleunigt wird. Das massenhafte Alltagsphänomen des Rechnermonitors als Wissens- und Informationsspeicher wird zum abstrahierten Rechteck, mal blattvergoldet aufblitzend, mal mattschwarz absorbierend. Durch sie ergibt sich über das lesbare Motiv des Einzelbildes hinaus ein fast ornamentaler Bildfries (wie etwa Bildfriese der Wiener Sezession), der die Sujets über das Einzelwerk hinaus formal und inhaltlich bindet. Das Ornamentale zwingt das Figürliche in einen übergeordneten, doch nivellierenden Zusammenhang, so wie das Individuum in einer vernetzten, globalisierten Welt zu einem entpersönlichten Baustein wird. In ihrer Gleichzeitigkeit bilden Inhalt und Abstraktion ein Vexierspiel.
Technische Angaben: Es handelt sich um ca. 900, etwa bildschirmgroßen Arbeiten (je 20 x 30 cm), die wie eine Wand aus Monitoren gehängt werden. Sie sind teilweise auch rückseitig lackiert, was subtile, neonfarbige Reflexionen auf der Wand erzeugt, vor der sie mit etwa 3 cm Abstand hängen. Die Hängung (jeweils an zwei dünnen Nägeln) ist dennoch sehr einfach. Mit freibleibenden Stellen wirkt die Serie bewegt und lebendig wie eine Wand aus Fernsehschirmen, verstärkt durch den Umstand, dass alle dargestellten Monitore vergoldet, versilbert oder verkupfert sind, was sie je nach veränderndem Standpunkt der Betrachter aufblitzen lässt. Über das einzelne erkennbare Motiv hinaus stellt sich die Wand in ihrer Gesamtheit als ein flirrender, ornamentaler Fries dar; ein wenig an Wiener Sezession erinnernd doch zugleich das zutiefst zeitgenössische Thema des computergestützten Börsenhandels darstellend.
Eine Gruppe von 450 einzelner Motive wurde als preview der Berliner Kunstmesse ArtForum im Bundesverband Deutscher Banken ausgestellt und als permanenter Bestandteil der ausgestellten Sammlung angekauft.
Andreas Kopp andreas-kopp@web.de
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
Cartographic Device, 2007 von Dharmesh Patel Sperrholz, Marmorkies 5,3m x 3,6m x 2,7m
Mein Vorschlag für das Art Forum Berlin besteht darin, eine Oase zu schaffen, die für die Teilnehmer des Art Forum Berlin als Loungebereich mit Sitzgelegenheit dient. Die Oberflächen des Objektes ist der Topographie einer Landschaft nachempfunden. Diese mit Hilfe von postindustriellen Methoden geschaffenen Landschaftsräume werden als Ruhezonen und Orte meditativer Ruhe fungieren. Sie versuchen, nicht Maßstab für die Natur zu sein, sondern ganz in ihr aufzugehen, um sie zu verstehen. Infolge dieser Erkenntnis wird unsere bebaute Umgebung als „naturbestimmt“ skizziert. Das Objekt kann von mehreren Leuten bewohnt werden, ragt aus einer mit Marmorkies gefüllter Grundplatte hervor und bildet einen Kontrast zum Gebäude.
Dharmesh Patel ist einer der beiden aktuellen Preisträger des DaimlerChrysler Financial Services Emerging Artist Award 2007. Weitere Arbeiten von Dharmesh Patel und Marty McEvleen werden vom 05. bis zum 14. 10. 2007 im Atrium von DaimlerChrysler Financial Services am Potsdamer Platz ausgestellt.
DaimlerChrysler Financial Services
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |


|
 |
 |
 |
y= A * sin(ωt + q), 2007 von Marty McElveen
Fichtenholz, Stahl 6m x 4.5m x 2.7m Die Maße basieren auf dem Goldenen Schnitt.
Bei meinem Designvorschlag für das ArtForum Berlin handelt es sich um eine wellenartige Form (zwei Wände & eine Decke), die ihren Platz direkt neben den Brunnen vor der Messe gefunden hat. Mit diesem Design möchte ich eine Barriere schaffen, die die abgegrenzte Fläche optisch vom anderen Außenbereich trennt. Gleichzeitig werden die beiden Bereiche durch das behutsame Spiel mit lichtdurchlässigen und lichtundurchlässigen Elementen miteinander verbunden. Durch die Verbindung von gängigen Fertigungstechnologien mit Standardmaterialien (in diesem Fall Fichtenholz) versuche ich, eine Architektur zu schaffen, die konventionelle Designmethoden, Herstellungsarten und Bauweisen neu definieren soll. Die lineare Wellenform an den Wänden und der Decke entsteht dadurch, dass eine ganz normale Fläche behutsam – einer Sinuskurve gleich – verändert wird.
Marty McElveen ist einer der beiden aktuellen Preisträger des DaimlerChrysler Financial Services Emerging Artist Award 2007. Weitere Arbeiten von Marty McEvleen und Dharmesh Patel werden vom 05. bis zum 14. 10. 2007 im Atrium von DaimlerChrysler Financial Services am Potsdamer Platz ausgestellt sein.
DaimlerChrysler Financial Services
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
Monopol Lounge
Willkommen in der Monopol-Lounge
Die Monopol-Lounge ist wie das Magazin Monopol selbst: Mitten im Kunstgeschehen, aber doch ein Platz der Entspannung. Die Monopol-Lounge präsentiert sich dabei in einer ungewöhnlichen Kombination aus Design und Genuß: Sie wurde exklusiv von den Berliner Designern von Coordination für die Messe und Monopol gestaltet.
|
 |
 |
 |

|
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
VIP Lounge by Brandenburger Hof
Der Brandenburger Hof, Inbegriff für Hotellerie mit Stil in Berlin, bietet ihnen in unserer VIP Lounge, feine Speisen aus seiner Sterneküche des Restaurants „Die Quadriga“ an.
Gönnen Sie sich mit uns eine kleine Auszeit vom Messebetrieb. Nirgendwo kann man so gut entscheiden, ob man ein bestimmtes Bild nun wirklich kaufen soll oder nicht. Nirgendwo sonst kann man sich so gut vor lästigen Gesprächspartnern verstecken. Und nirgendwo sonst kann man auf dieser Messe für eine Viertelstunde das angenehme Gefühl haben, ein paar Meter über den Dingen zu stehen – mit einem Glas Champagner oder einer Tasse Cappuccino in der Hand.
BRANDENBURGER HOF Berlin Eislebener Straße 14, Berlin-Charlottenburg www.brandenburger-hof.com

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | |