Lounges und Ruhezonen 2003  
Company Lounge 2003
AFB Bibliothek 2003
TALK Lounge 2003
VIP Lounge 2003
Zackenbar 2003
Palais Terasse 2003
   
  Informieren Sie sich hier auch über die Lounges 2002.
   
 
Company Lounge 2003
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Die Company Lounge ist 2002 das erste Mal auf dem ART FORUM BERLIN eingerichtet worden, um verschiedenen Museumsvereinen, Firmenvorständen und anderen Institutionen einen exklusiven Rahmen für Empfänge bieten zu können.

Projekt: Separée
Künstler: Martin Pfahler, geb. 1957 in München
Medium: Rigips, Aluminium, Licht

In der Company Lounge, eingerichtet für Veranstaltungen sowie Empfänge von Fördervereinen und Firmen, empfängt der Berliner Künstler Martin Pfahler die Besucher mit einer seiner großformatigen, begehbaren Architektursimulationen. Die Skulptur ist die Simulation oder Rekonstruktion eines architektonischen Fragmentes. Ein stehender Winkel mit 3 Wandöffnungen und einer schmalen Deckenkonstruktion. Drei eingebaute Lichtquellen dienen dazu, die Skulptur von oben zu beleuchten. Die Einzelteile des Fragmentes sind getrennt errichtet und gegeneinander verschoben, so dass der Eindruck  eines unfertigen Baukastens entsteht. Durch dieses Prinzip enthüllt die Architektur eine erlebbar andere und paradoxe Räumlichkeit.

 
AFB Bibliothek 2003
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Übergang Halle 18

Projekt: "25 sec."
Künstler: Angelika Middendorf, geb. in Kurrick und Andreas Schimanski, geb. in Bremen, leben beide in Berlin
Medium: Videoinstallation
www.25sec.net

Angelika Middendorf und Andreas Schimanski präsentieren den Besuchern in der Bibliothek die Videoinstallation 25 sec., die sich aus 74 Einzelportraits zusammensetzt, und ein Blitzlicht auf individuelle Positionen der institutionellen und freien Kunstkontexte in Berlin wirft. Kunst- und KulturvermittlerInnen geben jeweils ein 25 Sekunden langes Statement über die Ziele ihrer Arbeit ab. Die Videoportraits werden in einer alternierenden Doppelprojektion präsentiert, um die Diskontinuität im gleichwertigen Nebeneinander räumlich zu inszenieren. Zur Arbeit schreiben Middendorf und Schimanski: "Berlin ist einerseits eine wichtige Drehscheibe des internationalen Kunstbetriebs, andererseits stagniert die Aufbruchsituation durch die allgegenwärtige ökonomische und strukturelle Krise der Stadt. Mittlerweile werden verschiedene Aufrufe und Ausschreibungen von professionellen Agenturen gestartet, um von SpezialistInnen aus verschiedenen Kontexten "positive" Vorschläge und Konzepte für das Konstrukt "Zukunft" zu aquirieren. Unser Projekt 25 sec. thematisiert diese Entwicklung insofern, als es die aktuelle Situation der Berliner Kunstlandschaft zum Anlass nimmt, diese auf "positive" bzw. konstruktive Zielsetzungen hin zu untersuchen."

 
TALK Lounge 2003
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Talk Lounge im Palais am Funkturm
Künstler:
Markus Draper, geb. 1969 in Görlitz, lebt in Berlin
Medium: Molton, Teppichboden, Yellow Pine-Schalholz und Vinylklebefolien.
Courtesy: Galerie Gebr. Lehmann, Dresden
http://www.galerie-gebr-lehmann.de

Markus Draper orientiert sich in seinen künstlerischen Arbeiten, in denen unterschiedliche Medien wie Malerei, Scherenschnitt, Fotografie oder Collage zum Einsatz kommen, an den kulissenhaften Inszenierungen von Filmsets, deren attrappenhafte Konstruktion er sichtbar macht. Neben filmischen Elementen, die an den markanten Hollywood-Thrill erinnern, greift er auch auf unterschiedliche Künstler und die Populärkultur zurück. Auch die Talk Lounge des ART FORUM BERLIN 2003 verwandelte er in eine Gewitterkulisse. Er verdunkelte die großen Fensterflächen der Lounge, über die nun zwischen Zierpflanzen Blitze zucken. Mit einer kruden Wand aus Schalholz, einem Material mit dem er bevorzugt arbeitet, schließt er den Raum zum Palais am Funkturm hin ab und komplettiert sein raumumspannendes Konzept mit rotem Teppichboden und skulptural integrierter Leinwand und Technikpodest.

 
VIP Lounge 2003
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VIP Lounge (Halle 18, Empore) by illy caffeé


Die VIP Lounge wird in diesem Jahr von illy caffé betrieben. ART FORUM BERLIN freut sich, zum ersten Mal mit dem kunstbegeisterten Kaffeeröster aus Triest zusammenzuarbeiten. Das diskrete Engagement des Sponsors spiegelt sich auf subtile Weise an der rückwärtigen Wand in einer Übersicht aller Editionen von illy-Tassen. Das 1933 von Francesco Illy gegründete Familienunternehmen stellt weit mehr als den einzigartigen Espressokaffee aus hochwertigen Arabica-Bohnen her. Seit mehr als drei Generationen fördert die Familie Illy zudem sowohl in Italien als auch im internationalen Kontext Kunst und Kultur in vielfältiger Weise.

 
Zackenbar
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Projekt: "Patterer's Diary"
Künstler: Alex Morrison, geb. in Redruth, England, lebt in Vancouver und Berlin
Medium: Siebdruck auf Papier
Courtesy: Catriona Jeffries, Vancouver
http://www.catrionajeffries.com

Alex Morrison, zurzeit mit einer Einzelausstellung im Frankfurter Kunstverein erfolgreich, bespielt mit der Wandinstallation "Patterer's Diary" das zentrale Restaurant. Im Sommer dieses Jahres hat er seine Residency als erster kanadischer Stipendiat im Künstlerhaus Bethanien angetreten.
Das "Patterer's Diary" ist eine autobiographische Arbeit, die gleichzeitig autobiographische Impulse in Frage stellt. Texte mit persönlichen Erinnerungen werden in Form einer großen vielteilgen Posterarbeit in fünf Farben direkt auf die Wand geklebt und so arrangiert, dass sie den Blick anziehen. Auf der formalen Ebene ist die Präsentation der Poster fast ein wenig zu ästhetisch, steht sie doch in harschem Kontrast zu den Inhalten der Texte. Die Texte sind durchgängig mit Anmerkungen versehen, die mit einer großen gerahmten Textarbeit korrespondieren, die an einer benachbarten Wand plaziert ist. Diese Anmerkungen wurden eingefügt, um den jeweiligen Text auf den sie sich beziehen zu kritisieren und zu infizieren. Geschichten und Anmerkungen werden getrennt präsentiert, um den Wettbewerb zwischem Erfahrenem und Reflektiertem zu beleuchten. Jeder Bestandteil "kämpft" mit dem anderen darum, ein authentisches Dokument zu werden.

 
Palais Terrasse 2003
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Außeninstallation für die Terrasse des Palais am Funkturm
Projekt: »durch Halle 19 und das Palais auf die Terrasse mit Nebel und Liegen«

Künstlerinnen:
Bettina Khano, geb. 1972 in Hamburg, lebt in Berlin
Sybille Kesslau, geb. 1962 in Luckenwalde, lebt in Berlin

Medium: Nebelmaschine, Glas, Stahl, Neonleuchten und Birke-Multiplex

Gelegentlich wünscht man sich auf Kunstmessen eine kurze Pause vom Sehen. Die Berliner Künstlerinnen Sybille Kesslau und Bettina Khano haben auf der Außenterasse des Palais einen Ruhe-Ort geschaffen. Hinter den Ausstellunghallen im Freien steht ihre Installation: Ein mit Nebel gefüllter Kubus aus Glas und Liegen aus Holz laden zum Verweilen ein. Die Liegen sind dem Körper so angepasst, dass sie ihn gleichzeitig strecken und betten. Man kann liegend auf den Nebel schauen oder in ihn eintreten. Mit der Installation entsteht eine Insel, die einen Kontrapunkt zum Treiben des Messegeschehen schafft.

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