Lounges 2002  
Company Lounge 2002
AFB Bibliothek 2002
TALK Lounge 2002
VIP Lounge 2002
Übergang Halle 22 -23, 2002
 
Company Lounge 2002
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Die Company Lounge (Halle 23 a/b) ist diesjährig das erste Mal auf dem ART FORUM BERLIN eingerichtet worden, um verschiedenen Museumsvereinen, Firmenvorständen und anderen Institutionen einen exklusiven Rahmen für Empfänge bieten zu können.

Künstler: Gabriele Basch, geb. 1964 in Bad Homburg, lebt in Berlin - CV
Titel: "Block", 2002
Medium: Spiegelplatten, Scherenschnitte und Wandmalerei

In der Company Lounge präsentiert Gabriele Basch die Installation "Block", die von sich abwechselnden wandfüllenden Segmenten aus Papierschnitt und Spiegelplatten bestimmt wird. Dadurch erhält der Raum auf den ersten Blick einen Rhythmus, der sich allerdings durch die vielfachen Spiegelungen wieder zersetzt. Dieses Phänomen hat die Künstlerin innerhalb der Papierschnittsegmente, die jeweils aus zwei Teilen bestehen, wiederholt: während der obere Teil sich eindeutig auf Naturbilder bezieht, spiegelt der untere Teil anfangs noch das obere Motiv, wird aber zunehmend zu einem ungegenständlichen, gestischen Liniengeflecht. Gleichzeitig entsteht durch den Schatten, der von den schwarz/neongrünen Papierschnitten geworfen wird, eine Unschärfe, die das graphische Vorgehen in ein malerisches überführt. Gabriele Basch fragmentiert und entkontextualisiert Bildelemente aus einer medial erzeugten Vorstellung von Natur, um sie in neue Bildzusammenhänge zu überführen, die über das einzelne Werk hinausgehend die gesamte Company Lounge als Schnittstelle von realem und medialem Raum inszenieren.

courtesy: Galerie Kamm, Berlin
Galerie M. und R. Fricke, Düsseldorf

 
AFB Bibliothek 2002
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ART FORUM BERLIN Bibliothek by Bär+Knell, sponsored by Calgon with "berliner" Lounge

"Bär+Knell inszenieren die Bibliothek des ART FORUM BERLIN als ganzheitlich angelegtes Calgon-Display. Die Bibliothek besteht aus fÜr den Anlass entwickelten Sitzmöbeln, Tischen, Regalen, sowie einem speziell gefertigten Teppichunikat, einem anlass- und ortsspezifischen Klang- und Duftambiente. Die Arbeit verdeutlicht die Individualisierung von Marken und zeigt den interventionistischen Ansatz der Künstler, indem sie das KommunikationsbedÜrfnis von Calgon mit dem Status der Bibliothek des ART FORUM BERLIN direkt ins DifferenzverhÄltnis rückt. Die Arbeit lebt von der SynchronitÄt der unterschiedlicher Kommunikationsziele und unterschiedlicher Erwartungshaltungen der Künstler, der beteiligten Unternehmen, des ART FORUM BERLIN und der Benutzer der Bibilothek." (Wolf Guenter Thiel)

 
TALK Lounge 2002
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Künstler: Tilman Wendland und Kai Schiemenz
Medium: Wallpainting, lights bulbs, foil, and wood

Tilman Wendland, geb. 1969 in Potsdam
Kai Schiemenz, geb. 1966 in Erfurt
studierte an der HdK Berlin, MeisterschÜler bei Lothar Baumgarten

FÜr die diesjÄhrige Talk Longe entwickelten erstmals zwei KÜnstler gemeinsam ein integriertes Raumprogramm aus skulpturalen Sitzelementen, Wandmalerei und Lichtobjekten, die die bekannte Raumsituation des Diskussionsforums als beghbare Skupltur vÖllig neu erfahrbar werden lassen. Mit ihrer Installation rÜtteln sie die Ausrichtung und Blickachsen auf, erlauben Blicke hinter und unter die Kulissen und auf pure Materialien zu und schaffen .......

courtesy: Koch und Kesslau, Berlin

 
VIP Lounge 2002
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Künstler: Grzegorz Sztwiertnia
Titel: "Very Important Painter 3, realisation of Henryk Stazewski's project for interior, approx. 1970."
Medium: Wandmalereien und Teppich

Grzegorz Sztwiertnia

geboren: 1968 in Cieszyn, Polen
studierte an der Academy of Fine Arts von 1987-1992
Diplom der Malerei, bei Professor Jerzy Nowosielski
eigene Präsentationen seit 1992

letzte Einzelausstellung:
Juni/ Juli 2002; in Bunkier Sztuki, Kraków; "Farbenlehre" - Malereien, Objekte, ortsspezifische Arrangements, Diaprojektionen, Video +Autoren Publikationen- studiert und analysiert die Beziehungen zwischen visuellem Wahrnehmen und der Eigenbewegung des Zuschauers- eine aktive Form des Schauens im Zusammenhang mit dem psycho-physiologischen Aspekt der Einflüsse von Farben auf die menschliche Wahrnehmung.

"Vor 10 Jahren bekam ich den Katalog zu Henryk Stazzewski's Ausstellung im Centro Atlantico de Arte Moderno Las Palmas de Gran Canaria in die Hände. Meine Aufmerksamkeit erregten 3 Fotografien, die Stazewski in exzellenter Gesellschaft zeigten; so zum Beispiel Luigi Russolo - Futurist, Autor musikalischer Innovationen (The Art of Noises); Piet Mondrian - Bergründer des Neoplastizismus, und dem mythischen Kazimierz Malewicz - Meister und Visionäer der neuen Kunstrichtung-Suprematismus. Sie alle inspirieren mich bis zum heutigen Tage."

"350 Kilometres of Fast Car Riding" ist der Titel einer 1998 stattgefundenen Ausstellung in der Foksal Gallery in Warschau. Bei dieser Ausstellung wurde Stazewski`s Interieur Designidee aus den 70er Jahren realisiert; seine Studie bezüglich des Einflusses von Farben auf den Zustand einer Person in einem gegebenen Raum. "350 Kilometres of Fast Car Riding" gibt auch eine Anzahl von Stazewski`s Notizen die er auf seiner Reise nach Sopot und bezüglich der Einwirkungen von Geschwindigkeit auf die Farbwahrnehmung gemacht hatte.

"350 Kilometres of Fast Car Riding" ist aus Punkt 5 in Marinetti's "Futuristic Manifesto" hergeleitet: "Wir wollen den Steuermann besingen, dessen Lenkstange die Erde durchbohrt, sich selbst auf die Umlaufbahn seines eigenen Orbits schießend." Das Ziel der schnellen Autofahrt war zum einen Sopot- ein Kurbadeort in Polen, und zum anderen, bei der Reise mit Stazzewski, Mondrian, Malewicz and Russolo -die Kanarischen Inseln. Ich habe den Stazzewski Katalog von dem Künstler Andrzej Szewczyk erhalten, der zusammen mit Koji Kamoji und Piotr Lutynski, das Projekt in der Foksal Gallery zur Durchsetzung brachte. Also, ich steige wieder in dieses schnelle Auto (warum, es haben fünf Leute Platz), um noch einmal 350 km schnell zu fahren.

 
Übergang Halle 22 -23, 2002
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Gabriele Heidecker "Reflections on the ART FORUM BERLIN 2001",

der erste Teil eines Projektes von Fotoserien, zu dem als zweiter die "Reflections on the Art Basel 2002" gehÖren und weitere folgen werden:

"Reflexionen" der speziellen AtmosphÄre einer Messe, der AtmosphÄre, die Galeristen in ihren StÄnden aufbauen, die sich mit den KÄufern, Flaneuren, der Kunst und ihren Vermittlern verwandelt, "Refexionen" auch der Unterschiede im "Klima" der Messen.

Aufnahmen: mit Nikon FE 2, meist Teleobjektiv, ohne digitale Bearbeitung,
Abzüge: Labor Pixel Grain, Berlin