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Bei jedem öffentlichen Bau wird ein Anteil der Baukosten auch für die Kunst eingesetzt. Beim ICC Berlin sind es folgende Kunstobjekte:
Lichtplastik im Bereich des Mittelfoyers
Der Berliner Bildhauer Frank Oehring gestaltete in Abstimmung mit den Architekten des ICC Berlin, Ralf Schüler und seiner Frau Ursulina Schüler-Witte, die große, durch drei Geschosse hindurchreichende Lichtskulptur im Bereich des Mittelfoyers in enger Verbindung an das Gehäuse der Zentralen Leitwarte im Eingangsbereich. Die Lichtskulptur soll mit ihren leuchtenden farbigen Leitlinien und Formen das Nervensystem der verschiedenen technischen Einrichtungen symbolisieren, das in der Leitwarte konzentriert zusammenläuft und von dort aus die gesamte Technik des Gebäudes überwacht und steuert.
Pressebar
Der Berliner Maler Kurt Mühlenhaupt erhielt anläßlich eines aufgeforderten künstlerischen Wettbewerbs den Auftrag, Bildtafeln mit charakteristischen Darstellungen aus den Berliner Bezirken für die Pressebar im Brückenbauwerk zu malen. Damit bekommt die Pressebar eine unverwechselbare Ausprägung durch die künstlerische Selbstdarstellung Berlins, die insbesondere für die auswärtigen Besucher des ICC Berlin gedacht ist.
Foyer des Saales 2
Im Rahmen des vorgenannten Wettbewerbs erhielt außerdem der Krefelder Künstler Adolf Luther entsprechend einer Empfehlung der Jury den Auftrag, seine charakteristischen Spiegelglaselemente in den Seitenfoyers des Saales 2 anzubringen. Sie spiegeln die Wirklichkeit - teilweise seitenverkehrt und leicht diffus - wider, verändern damit den gesamten Raumeindruck entscheidend und geben ihm ein festliches Gepräge.
Kunst im ICC Berlin
Über die vorgenannten Aufträge zur Kunst am Bau hinaus standen keine weiteren Mittel für die künstlerische Ausstattung des Hauses zur Verfügung. In einer spontanen Aktion sind 1980 die an der Planung und dem Bau des ICC Berlin beteiligten Partner gebeten worden, durch Schenkung von Kunstwerken zeitgenössischer Berliner Künstler zu einer ergänzenden Ausstattung des Hauses beizutragen. Die Auswahl der einzelnen Kunstwerke kam mit Unterstützung von Jurymitgliedern der früheren Wettbewerbsjury zustande und gibt einen sicherlich nicht vollständigen, aber doch in etwa repräsentativen Überblick des zeitgenössischen Kunstschaffens in Berlin wieder.
Werkfotos Mensch und Arbeit
Der Berliner Architekt und Fotograf Gerhard Ullmann hat während der Montagezeit des Daches die Stahlarbeiter begleitet und fotografiert. Seine Fotos haben einen hohen künstlerischen Rang und konnten ebenfalls zur Ausgestaltung des Hauses erworben werden.
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